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Tarifverhandlungen

Schwierige Lage - schwierige Gespräche

19.03.2026

Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) haben gestern die Tarifgespräche über die Vergütung der freien und festangestellten Mitarbeitenden begonnen. Eines zeigt sich deutlich: Die Lage ist anspruchsvoll.

Und zwar sowohl für den Sender als auch für die Beschäftigten. Die finanziellen Rahmenbedingungen bleiben, insbesondere wegen der fehlenden Beitragsanhebung und der ausstehenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, weiterhin angespannt. Das macht Verhandlungen alles andere als leicht.

Gleichzeitig haben wir Gewerkschaften - gemeinsam mit den DJV-Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verhandeln auch Verdi und Unisono mit - klar vermittelt, dass die Beschäftigten des MDR zu Recht erwarten, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird – und zwar nicht nur in Worten. Die gestiegene Belastung in vielen Bereichen, der seit Jahren bestehende Konsolidierungsdruck und die Tatsache, dass andere ARD-Anstalten teils deutlich besser vergüten als der MDR, lassen keinen Stillstand zu.

Einig sind wir uns mit der Geschäftsführung des MDR darin, dass es in dieser schwierigen Lage einen verantwortungsvollen Umgang braucht – aber eben auch intelligente Lösungen, die nicht allein zu Lasten der Beschäftigten gehen.
 

Beide Seiten müssen nun sich nun zunächst intern abstimmen. Deshalb haben wir als nächsten Termin den 24. April 2026 vereinbart.

Zur offiziellen Tarif-Info der Gewerkschaften geht es hier entlang, wir halten Sie und Euch auf dem Laufenden.