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Journalisten sind im DJV!* |
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DJV Sachsen protestiert gegen Durchsuchung bei Bild Dresden Dresden (29.9.2001) Als Eingriff in die Pressefreiheit und gefährliche Aktion gegen das Zeugnisverweigerungsrecht sieht der sächsische Journalistenverband (DJV) die Durchsuchung der Redaktionsräume bei der Bild-Zeitung in Dresden am vergangenen Freitag (28.9.2001). Die auf Beschluß des Amtsgerichtes Dresden durchgeführte Durchsuchung fand insbesondere zur Ermittlung des Namens eines Zeugen statt, der die Bildzeitung über einen Altöl-Vorfall auf Gut Gamig bei Dresden informiert hatte. Bild hatte in der Ausgabe vom 19.2.2001 darüber berichtet. Bei der fast zweistündigen Durchsuchungsaktion, an der sechs Kriminalbeamte beteiligt waren, wurde nach Aussage der Bild-Zeitung kein Material gefunden, aus dem sich der Name des Informanten ergibt. Entgegen der Feststellung des Amtsgerichtes Dresden bewertet der DJV Sachsen die Durchsuchung und geplante Beschlagnahme bei der Bild-Zeitung als völlig unangemessen und verfassungswidrig. Der DJV Sachsen registriert mit Sorge, dass der Umgang mit Medienvertretern durch Polizei und Staatsanwaltschaft in den vergangenen Wochen und Monaten in Dresden mehrfach zur Kritik Anlass gab. |
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DJV-Journalistenpodium in Luban (Polen): Mehr Verständnis durch besseren Informationsaustausch Dresden (7.4.2001) "In Ostdeutschland sei trotz vieler positiver Momente im zurückliegenden Jahrzehnt eine schwierige, zum Teil schmerzhafte Umorientierung nötig gewesen", sagte Stanislaw Tillich - Sächsischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten - am Samstag in Luban (Polen) beim Internationalen Journalistenpodium des DJV Sachsen. Diese Erfahrungen des Freistaates stünden den EU-Kandidaten Polen und Tschechien bei der Vorbereitung ihrer Verwaltungen und der Wirtschaft auf den EU-Beitritt jederzeit zur Verfügung, versicherte Tillich. Er verwies darauf, dass es bereits entsprechende gemeinsame Projekte - beispiels-weise im Verwaltungsbereich - gibt. Tillich sagte, dass man die mit dem EU-Beitritt verbundenen Chancen, aber auch mögliche Probleme, rechtzeitig erkennen muß. Treffen wie das Internationale Journalistenpodium tragen nach Tillichs Worten wesentlich dazu bei, das gegenseitige Verständnis im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien zu verbessern. Journalisten und Medien spielen als Multiplikatoren im Prozeß des Zusammenwachsens eine wichtige Rolle. Tillich sprach sich u. a. für eine gemeinsame trinaterale Agentur aus, mit der der Informationsaustausch verbessert werden könnte. Die vom sächsischen Journalistenverband bereits zum zweiten Mal organisierte Veranstaltung hatte am Samstag in der polnischen Stadt Luban Politiker, Vertreter der Wirtschaft sowie zahlreiche Journalisten aller Medien der grenznahen Regionen Sachsens, Polens und Tschechiens zusammengeführt. Unter den Gästen waren auch Oberbürgermeister und Bürgermeister deutscher und polnischer Städte des Dreiländerecks. Der Bürgermeister von Zgorzelec, Miroslaw Fiedorowicz berichtete beispielsweise über die Zusammenarbeit seiner Stadt mit Görlitz, die in ihrer Enge weit über normale Partner- oder Nachbarschaften hinausgeht. Der Vizepräsident der Internationalen Journalisten Föderation (IJF) Gustl Glattfelder äußerte sich ebenfalls positiv zum Journalistenpodium. "Wenn alle Mitglieds-organisationen ähnliche Initiativen wie der sächsische DJV ergriffen, dann wäre man in der IJF mit der Zusammenarbeit etwas weiter", sagte Glattfelder. |
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