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Sonntags eine Zeitung:
Hoppe, Witt und Spreewaldgurke
Sachsen hat eine neue Sonntagszeitung. Neben der MoPo am Sonntag und den überregionalen Sonntagsblättern beteiligt sich seit 16. November auch die Sächsische Zeitung am Wettbewerb um ein interessantes Marktsegment. Sonntags wenn alle Welt oder zumindest ein großer Teil davon zuhause sind und Zeit zum Lesen haben, bleibt der Briefkasten nun nicht mehr leer. Die SZ starte damit ein Projekt, das nicht gerade im Medien-Trend der Spar- und Streichpläne liegt, verrät Chefredakteur Hans Eggert den Lesern der ersten Ausgabe am 16. November. Thematisch zielt das Blatt auf die Interessen der Dresdner, Sachsen, Ostdeutschen. So sind denn auch der Schauspieler Rolf Hoppe, Eisprinzessin Katarina Witt und Spreewälder Kultgurke gleich unterm Titel der Erstausgabe zu finden. Attraktiver Lesestoff für einen tristen Novembersonntag.
Das ganze ist natürlich zunächst ein Test. Aber Chefredakteur Eggert ist optimistisch: Mitte April soll die SZ am Sonntag flächendeckend in ganz Ostsachsen vertrieben werden. Besonders positiv ist, dass das neue Blatt auch neue Betätigungsmöglichkeiten für Journalisten bietet. Nur der Sportteil wird vom "Stammhaus" mit erledigt, versichert Eggert.
Michael Hiller |