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Rund acht Prozent der an alle Freien Journalisten im DJV Sachsen verschickten Fragebögen sind ausgefüllt in der Geschäftsstelle eingegangen. Wichtigstes Ergebnis ist die Aussage über die Einkünfte der Freien. Rund 40 Prozent der Befragten geben einen monatlichen Umsatz zwischen 1000 und 2000 Euro an. 25 % liegen unter 1000 Euro und 32 % über 2000 Euro Monatsumsatz. Damit liegen immerhin weit mehr als zwei Drittel über dem äußerst kritischen Umsatz von lediglich 1000 Euro. Wichtigste Basis für die Einkünfte sind sogenannte “Aufträge auf Zuruf” (54 %). 24 Prozent der Befragten geben an, dass sie auf Vertragsbasis arbeiten, weitere 21 Prozent arbeiten als Pauschalist.
Von den Befragten sind nur 56 Prozent in einer Verwertungsgesellschaft, die restlichen 44 Prozent lassen sich also Einkünfte aus den Verwertungsgesellschaften Wort und Bild/Kunst entgehen. Der Künstlersozialkasse gehören rund 50 Prozent an, den Berufsgenossenschaften nur 15 Prozent.
Eine vor genau zehn Jahren veranstaltete Umfrage zeigt, dass sich der Anteil der Frauen unter den Freiberuflern verdoppelt hat. Das gilt ebenso für die Wortjournalisten. (komplette Auswertung)
Michael Hiller |